Hormonelle Veränderungen

Blasenbeschwerden in den Wechseljahren

Wenn Brennen nicht nur von der Blase kommt

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder ein unangenehmes Druckgefühl im Unterbauch – viele Frauen denken dabei sofort an eine Blasenentzündung. Das kann richtig sein. Gerade in den Wechseljahren können ähnliche Beschwerden aber auch mit Veränderungen der Haut und Schleimhäute im Intimbereich zusammenhängen.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Woher kommt das Brennen tatsächlich? Und was braucht die betroffene Haut jetzt?

Was sich in den Wechseljahren verändert

Mit der sinkenden Östrogenproduktion kann das Gewebe im Intim- und Harnwegsbereich dünner, trockener und empfindlicher werden. Auch das natürliche Scheidenmilieu kann sich verändern. Mögliche Folgen sind Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder häufiger Harndrang.

Auch Harnwegsinfektionen treten nach den Wechseljahren häufiger auf. Trotzdem ist nicht jedes Brennen automatisch eine bakterielle Blasenentzündung. Manchmal geht die Reizung von der äußeren Intimhaut oder vom Scheideneingang aus und wird beim Kontakt mit Urin besonders deutlich wahrgenommen.

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Zyklus, Schlaf und Gewicht in hormonellen Umbruchsphasen: Was wirklich dahintersteckt

In der Perimenopause verändern sich mehrere Körperfunktionen gleichzeitig, und oft lässt sich schwer sagen, was mit was zusammenhängt. Wer versteht, was hormonell gerade passiert, kann gezielter reagieren, statt nur zu reagieren, wenn es schon unangenehm wird.

Warum der Schlaf als Erstes leidet

Progesteron wirkt leicht schlaffördernd. Sinkt der Progesteronspiegel, wie es in der Perimenopause typischerweise geschieht, wird der Schlaf spürbar flacher und störanfälliger. Hinzu kommt: Sinkende Östrogenspiegel begünstigen nächtliche Hitzewallungen, die den Tiefschlaf unterbrechen, oft ohne dass man morgens noch weiß, wie oft man wach war.

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