TABUTHEMA Wechseljahre

Themen zu Wechseljahre, Reibung, Intimtrockenheit, Reizungen & weitere Themen über die kaum gesprochen wird

Abnehmen in den Wechseljahren: Was sich verändert und worauf es wirklich ankommt

Die Hose sitzt enger, obwohl sich beim Essen kaum etwas geändert hat. Das Gewicht bewegt sich langsamer als früher oder lagert sich stärker in der Körpermitte ab. Solche Beobachtungen kennen viele Frauen aus den Wechseljahren. Schnell entsteht der Eindruck, die Hormone seien allein verantwortlich und Abnehmen sei kaum noch möglich.

So einfach ist es nicht. Hormonelle Veränderungen können beeinflussen, wie sich Fett am Körper verteilt. Gleichzeitig verändern sich mit zunehmendem Alter häufig Muskelmasse, Energiebedarf, Schlaf und Alltagsbewegung. Auch Stress, Medikamente oder bestimmte Erkrankungen spielen eine Rolle.

Abnehmen bleibt grundsätzlich möglich. Es lohnt sich, den Blick zu weiten: weniger Druck, weniger radikale Diäten, dafür mehr Aufmerksamkeit für Körperzusammensetzung, Kraft und Gewohnheiten, die im Alltag tatsächlich tragen.

Warum verändert sich das Gewicht in den Wechseljahren?

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Blasenbeschwerden in den Wechseljahren

Wenn Brennen nicht nur von der Blase kommt

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder ein unangenehmes Druckgefühl im Unterbauch – viele Frauen denken dabei sofort an eine Blasenentzündung. Das kann richtig sein. Gerade in den Wechseljahren können ähnliche Beschwerden aber auch mit Veränderungen der Haut und Schleimhäute im Intimbereich zusammenhängen.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Woher kommt das Brennen tatsächlich? Und was braucht die betroffene Haut jetzt?

Was sich in den Wechseljahren verändert

Mit der sinkenden Östrogenproduktion kann das Gewebe im Intim- und Harnwegsbereich dünner, trockener und empfindlicher werden. Auch das natürliche Scheidenmilieu kann sich verändern. Mögliche Folgen sind Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder häufiger Harndrang.

Auch Harnwegsinfektionen treten nach den Wechseljahren häufiger auf. Trotzdem ist nicht jedes Brennen automatisch eine bakterielle Blasenentzündung. Manchmal geht die Reizung von der äußeren Intimhaut oder vom Scheideneingang aus und wird beim Kontakt mit Urin besonders deutlich wahrgenommen.

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Intimtrockenheit was hilft – und warum ich viel zu lange geschwiegen habe

Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über ein Thema, über das die meisten Frauen nicht sprechen wollen. Aber sollten.
Von Marina, 59 Jahre, Köln  ·  Juni 2026

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel beschreibt persönliche Erfahrungen und allgemeine Informationen – kein Ersatz für ärztliche Beratung. Bei Schmerzen, Brennen, Blutungen oder anhaltenden Beschwerden bitte zur Frauenärztin. In Schwangerschaft, Stillzeit und nach hormonsensiblen Erkrankungen (z. B. Brustkrebs) immer zuerst ärztlich abklären.

Lange habe ich geschwiegen.
Nicht weil mir die Worte gefehlt hätten. Sondern weil ich nicht wusste, mit wem ich darüber reden sollte. Intimtrockenheit – was hilft? Das war mein stiller Alltag mit Anfang fünfzig. Ein schleichendes Gefühl, das sich zuerst kaum bemerkbar macht: ein bisschen Trockenheit hier, etwas Spannung da. Und dann irgendwann das, was ich am liebsten gar nicht benennen würde: Schmerzen beim Sex.

Ich bin Marina, 59, aus Köln. Ich schreibe hier über meine eigene Erfahrung – nicht als Expertin, sondern als Frau, die einen ziemlich langen Weg durch dieses Thema gegangen ist.

„Ich saß in der Praxis und sagte meiner Ärztin, dass es beim Geschlechtsverkehr wehtut. Sie nickte. Sagte, das sei normal in den Wechseljahren. Gab mir einen Zettel.
Ich fuhr nach Hause – und fühlte mich trotzdem allein damit.“ 

— Marina, eigene Erfahrung

Das war mein Wendepunkt. Nicht weil die Ärztin etwas falsch gemacht hätte – sondern weil mir in dem Moment klar wurde: Ich muss selbst herausfinden, was für mich stimmt.

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Scheidentrockenheit in den Wechseljahren – was wirklich dahintersteckt (und was dir tatsächlich helfen kann)

Es ist eines der Themen, über die kaum jemand spricht.

Nicht beim Frauenarzt, nicht mit der besten Freundin, manchmal nicht mal mit dem Partner. Und trotzdem betrifft es so viele Frauen – besonders ab den Wechseljahren.

Scheidentrockenheit.

Das Wort klingt nüchtern. Das Gefühl dahinter ist es ganz und gar nicht. Brennen, Ziehen, Reizungen – manchmal schon beim Sitzen, beim Sport, beim Sex. Und dazu dieses leise, unangenehme Gefühl: Stimmt da etwas nicht mit mir?

Doch. Stimmt schon. Nur anders, als du vielleicht denkst.

In diesem Artikel schauen wir uns an, was Scheidentrockenheit überhaupt ist, warum sie in den Wechseljahren so häufig auftritt, was wirklich hilft – und worauf du bei der Pflege besser verzichtest.

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Sanfte Intimpflege in den Wechseljahren – worauf Frauen achten können

Wenn sich der Intimbereich in den Wechseljahren verändert, entsteht oft zuerst eines: Unsicherheit. Was früher selbstverständlich war, fühlt sich plötzlich anders an. Manche Frauen nehmen mehr Trockenheit wahr, andere reagieren empfindlicher auf Reibung, bestimmte Pflegeprodukte oder alltägliche Belastungen.

Ich finde, genau an dieser Stelle braucht es weniger Verlegenheit und mehr sachliche Orientierung. Denn gerade im Intimbereich ist ein bewusster, reduzierter Umgang oft hilfreicher als zu viel Aktionismus.

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Wechseljahre und Scheidentrockenheit – ein sensibles Thema, über das mehr gesprochen werden darf

Die Wechseljahre bringen für viele Frauen spürbare Veränderungen mit sich. Manche bemerken zuerst Schlafprobleme, innere Unruhe oder Stimmungsschwankungen, andere nehmen Veränderungen an Haut, Schleimhäuten und im Intimbereich wahr. Ein Thema, über das noch immer zu selten offen gesprochen wird, ist Scheidentrockenheit.

Gerade weil der Intimbereich so sensibel ist, wird häufig erst spät darüber gesprochen. Dabei ist es sinnvoll, genauer hinzuschauen, wenn sich das eigene Körpergefühl verändert. Nicht dramatisch, sondern aufmerksam und respektvoll.

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