Intimtrockenheit was hilft – und warum ich viel zu lange geschwiegen habe

Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über ein Thema, über das die meisten Frauen nicht sprechen wollen. Aber sollten.
Von Marina, 59 Jahre, Köln  ·  Juni 2026

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel beschreibt persönliche Erfahrungen und allgemeine Informationen – kein Ersatz für ärztliche Beratung. Bei Schmerzen, Brennen, Blutungen oder anhaltenden Beschwerden bitte zur Frauenärztin. In Schwangerschaft, Stillzeit und nach hormonsensiblen Erkrankungen (z. B. Brustkrebs) immer zuerst ärztlich abklären.

Lange habe ich geschwiegen.
Nicht weil mir die Worte gefehlt hätten. Sondern weil ich nicht wusste, mit wem ich darüber reden sollte. Intimtrockenheit – was hilft? Das war mein stiller Alltag mit Anfang fünfzig. Ein schleichendes Gefühl, das sich zuerst kaum bemerkbar macht: ein bisschen Trockenheit hier, etwas Spannung da. Und dann irgendwann das, was ich am liebsten gar nicht benennen würde: Schmerzen beim Sex.

Ich bin Marina, 59, aus Köln. Ich schreibe hier über meine eigene Erfahrung – nicht als Expertin, sondern als Frau, die einen ziemlich langen Weg durch dieses Thema gegangen ist.

„Ich saß in der Praxis und sagte meiner Ärztin, dass es beim Geschlechtsverkehr wehtut. Sie nickte. Sagte, das sei normal in den Wechseljahren. Gab mir einen Zettel.
Ich fuhr nach Hause – und fühlte mich trotzdem allein damit.“ 

— Marina, eigene Erfahrung

Das war mein Wendepunkt. Nicht weil die Ärztin etwas falsch gemacht hätte – sondern weil mir in dem Moment klar wurde: Ich muss selbst herausfinden, was für mich stimmt.

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