Scheidentrockenheit nach der Geburt: Wenn der Körper noch mit sich selbst beschäftigt ist

Vielleicht kennst du das: Beim ersten Sex nach der Geburt brennt oder zieht es, obwohl beim Baby und bei dir eigentlich alles in Ordnung ist. Oder es fällt dir einfach beim Sitzen auf, dass sich im Intimbereich alles trockener und empfindlicher anfühlt als sonst. Und dann kommt die Frage, die viele Frauen sich in dieser Phase stellen: Stimmt mit mir etwas nicht?

Über Rückbildung reden wir. Über Milchstau reden wir. Über Schlafmangel sowieso. Aber dass der Körper nach der Geburt hormonell in einen Zustand rutscht, der sich fast wie eine kurze, vorübergehende Ausgabe der Wechseljahre anfühlt, wissen die wenigsten, bevor sie es selbst erleben. Wenn es dich gerade betrifft: Du bist nicht kaputt, und du bist auch nicht allein damit.

Warum die Scheide nach der Geburt und in der Stillzeit trocken wird

Während der Schwangerschaft steigt dein Östrogenspiegel kontinuierlich an. Nach der Geburt fällt er dann innerhalb weniger Tage sehr deutlich ab, unabhängig davon, ob du vaginal entbunden hast oder per Kaiserschnitt. Dieser plötzliche Abfall allein sorgt schon dafür, dass die Scheidenschleimhaut dünner wird und weniger Feuchtigkeit produziert.

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